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Mittwoch, 28. Mai 2014

MOOCs in der beruflichen Weiterbildung



"How MOOCs will Revolutionize Corporate Learning", so betitelte vor einiger Zeit FORBES einen Beitrag zur Rolle von MOOCs in der beruflichen Weiterbildung. Darin wird betont, dass sich MOOCs aus drei Gründen besonders gut für die Coprorate Education eignen. Erstens aufgrund der "Semi-Synchronizität" der MOOCs. D.h., es gibt zwar einen verbindlichen Zeitrahmen, in dem die MOOC-Teilnehmer bestimmte Assignments zu bearbeiten haben, aber der ist meistens hinreichend groß (z.B. eine Woche), so dass eine gewisse Flexibilität und Autonomie erhalten bleibt. Zweitens aufgrund des didaktischen Designs, das Videos und eLectures mit kollaborativen und kommunikativen Komponenten verbindet. Drittens schließlich aufgrund der Möglichkeit, die Teilnahme oder den erfolgreichen Abschluss eines MOOCs durch "Credentials" und Zertifikate zu belegen.  Zitiert wird eine Studie von Future Workplace, wonach stolze 70% der befragten Verantwortlichen in Unternehmen den Einsatz von MOOCs in der Weiterbildung als sinnvoll erachten.

Werden also MOOCs, nachdem sie den Hochschulbereich durchrüttelt haben, auch das Executive Training und die Erwachsenen-Bildung erschüttern? Wenn man die User-Statistiken der heutigen MOOCS betrachtet, so spricht vieles dafür. Denn bereits heute stammen die MOOC-Teilnehmer der großen Plattformen wie edX und Coursera sehr häufig aus dem Nicht-hochschulischen Bereich. Z.T über 50% der registrierten Teilnehmer sind berufstätige Erwachsene - älter als 33 Jahre. Und deren Motiv? Mehr als 60% geben an, MOOCs zu belegen, um die persönlichen Job- und Business-Skills zu verbessern (vgl. Vikram Mahidhar von Deloitte "MOOCs teach corporations about new oportunities").

Entsprechend aktiv engagieren sich inzwischen verschiedene große Organisationen und Unternehmen für das Thema MOOC, sei es SAP (mit openSAP) oder Google, die u.a. einen HTML5 Kurs von Udacity in ihr corporate education curriculum aufgenommen haben, sei es die Weltbank oder der IMF. Microsoft betreibt mit der "Microsoft Academy" eine umfangreiche Online-Learning Suite zu allen Produkten und Services des Unternehmens und Volkswagen entwickelt derzeit gemeinsam mit Universitäten ein ambitioniertes Weiterbildungsprogramm im Stil eines MOOCs (wenngleich nicht open).

Die didaktischen Vorteile dieser virtuellen Lern-Communities und Events sind sicherlich das zentrale Argument für deren Einsatz im Lifelong Learning. Doch es gibt daneben noch weitere Gründe, weshalb Unternehmen, Institutionen auch oder berufliche Bildungseinrichtungen vermehrt MOOCs anbieten. Erstens bieten diese immer auch hervorragende Potenziale für das eigene Brand-Marketing. Zweitens sind sie eine interessante Plattform für das Recruitment und On-Boarding junger Mitarbeiter. Und schließlich schaffen sie drittens vielfältige Gelegenheiten für Kooperation und Austausch zwischen den Mitarbeitern - und damit eine wichtige Voraussetzung für Innovationen.

Vor diesem Hintergrund wäre es wenig überraschend, wenn neben den großen Unternehmen mit ihren Tausenden von Mitarbeitern, in Zukunft auch die Anbieter beruflicher Weiterbildung: Verbände, Kammern, Netzwerke und Vereine ihre Mitglieder hin und wieder zum MOOCen einladen würden. 

Freitag, 28. März 2014

Intelligente Bildungsnetze bringen 5 Mrd € - laut Roland Berger

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie zu "Intelligenten Netzen", die von Roland Berger im Auftrag des BMWi erarbeitet wurde, könnten ab 2022 pro Jahr rund 3 Mrd € im Bildungsbereich durch die Virtualisierung von Lehrangeboten eingespart werden. Weitere 2 Mrd € erwartet man als sogenannte "Wachstumspotenziale". Was sind "intellligente Netze"? Hier die Definition:

"Als intelligente Netze werden Lösungen bezeichnet, die netzbasiert eine Regelung 
oder Koordination unterschiedlichster technischer Geräte ermöglichen. Dies 
geschieht zumeist kontextbezogen und über einen automatisierten Austausch von 
Daten. Ziel ist es, komplexe Prozesse besser zu managen, die Effizienz zu steigern, 
Verbrauch und Erzeugung miteinander zu koppeln und damit Ressourcen zu 
schonen sowie weitere, neue vernetzte Anwendungen zu ermöglichen."

Im Bildungsbereich sehen die Autoren folgende Potenziale:

"Im Anwendungsfeld Bildung kann die Bereitstellung von hochverfügbaren, zeitlich 
und örtlich flexiblen Bildungsangeboten mit geringen Eintrittshürden den Zugang zu 
Bildung deutlich erleichtern und damit neue Potenziale für die berufliche und 
persönliche Entwicklung eröffnen. Zudem bieten virtuelle Lerninstrumente und 
didaktische Ansätze (z.B. Lernvideos, automatisierte Selbsttests etc.) dem 
Lernenden die Möglichkeit, den Lernprozess je nach Lerngewohnheiten und 
Präferenzen individuell zu gestalten."

Also soweit wenig Neues an der "Visionsfront". Wie sieht es mit den Best-Practice Beispielen aus? Sechs Beispiele wurden identifiziert, eines davon - "iversity" - sogar als sogenannter "Hoffnungsträger".

















Sämtliche Beispiele werden in dem Bericht sehr genau dargestellt - in technischer wie in organisatorischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Überwiegend handelt es sich dabei um laufende oder ehemalige Förderprojekte. Klarer Schwerpunkt ist offenbar die akademische Bildungswelt. Die hier - verdientermaßen - immer wieder gerne angeführte "Virtuelle Hochschule Bayern" kann inzwischen (Studienjahr 2012/13) auf über 40.000 Teilnehmer p.a. mit über 100.000 Kursbelegungen verweisen und soll in den kommenden Jahren auf das doppelte der aktuellen Leistung ausgebaut werden. In den letzten 10 Jahren konnte die VHB damit ihre Teilnehmerzahlen verdoppeln. Derzeit verfügt sie über ein Jahresbuudget von 12 Mio €. Das zugegebenermaßen damit nicht zu vergleichende Berliner MOOC-Startup "iversity" kann bereits nach den ersten anderthalb Jahren stolze 500.000 registrierte User vorweisen. Wie hoch das Jahresbudget hier ist, geht aus der Studie nicht hervor. Die öffentliche Wahrnehmung des von Privatinvestoren und der Telekom fianzierten Unternehmens ist freilich um ein Vielfaches höher als die der VHB - nicht zuletzt dank des letztjährigen MOOC Wettbewers zusammen mit dem Stifterverband. Allerdings ist noch unklar, wie "iversity" Geld verdienen soll. Das Unternehmen, so die Studie, verfügt "aktuell nicht über ein kostendeckendes Erlösmodell. Künftig sollen jedoch Einnahmen durch Gebühren für die Prüfungszertifikate erzielt werden. Eine weitere mögliche Erlösquelle sieht das Unternehmen in kostenpflichtigen Dienstleistungen für Unternehmen, die das Online-Portal zur Rekrutierung talentierter Nachwuchskräfte aus dem Pool der Studierenden heraus nutzen könnten." Im Kern also dieselben Vorstellungen wie bei den großen US-amerikanischen Plattformen...

Wie gesagt: Die VHB, als staatlich geförderte Einrichtung von und für Bayerns Hochschulen, und iversity, als privatwirtschaftliche Marketingplattform für MOOCs, zu vergleichen, das hieße Äpfel mir Birnen zu vergleichen. Dennoch drängt sich natürlich den Gedanke auf, welche Potenziale in einem Projekt wie der VHB stecken könnten, wenn es sich stärker auch für den freien Endkunden-Markt für akademische Bildung öffnen würde. Dass diese marktliche Öffnung der staatlichen Anbieter digitaler Bildung in den kommenden Jahren ansteht, ist allerdings sicher eine der (vielen) Voraussetzungen für die Erreichung der erwähnten Effizienzpotenziale Intelligenter Netze.  

Donnerstag, 16. Januar 2014

Streichen die klassischen Hochschulen bald ihre Segel? Christensen meint: Ja!


Clayton M. Christensen - Professor an der Harvard Business School und Autor des Topsellers "The Innovators Dilemma" - verglich in einem Artikel für die New York Times vor kurzem das radikale Aussterben der Segelschiff-Fahrt Anfang des 20sten Jahrhunderts mit der aktuellen Situation der "klassischen" Hochschulen. Was damals die Dampfschiffe für die Segelschiffe waren, das sind heute eLearning und MOOCs für die akademische Bildungsbranche. Wobei er für den Moment konstatiert, dass die Hochschulen sich sozusagen - um im Bild zu bleiben: halb Segel- halb Dampfschiff - noch im Hybrid-Modus befinden. In diesem Modus spielt die neue Technologie noch nicht ihre wirklichen Vorteile und ihre disruptive Kraft aus: "...for MOOCs to fullfill their disruptive potential, they must be built into low-cost programs with certification of skills of value to employers. (...) The lessons from any number of industries teach us that those that truly innovate - fundamentally transforming the model, instead of just incorporating the technology into established methods of operation - will have the say."

Christensen nennt eine Reihe von Vorläufern und Beispielen, die es Ernst meinen mit einer online-basierten Radikalkur der akademischen Bildung. Z.B. das Minerva Projekt (ein Startup in San Francisco), das weltweit "mini campuses" aufbaut, wo sich Online-Studierende auch persönlich treffen können. Oder die Kooperation zwischen Georgia Institute of Technology, Udacity und AT&T, die in diesem Jahr einen Online-Master an den Start bringen, der nur noch ein Sechstel dessen kostet, was derselbe Abschluß von Georgia Tech im "klassischen" Format kosten würde.

Kurz: Die Online-Variante des klassischen Hochschulstudiums, das steht für Christensen außer Frage, wird den Studierenden so viele attraktive Optionen und Vorteile - nicht zuletzt monetärer Art - bringen, dass die letzten klassischen Hochschulen schon in absehbarer Zeit ihre Segel streichen werden...

Freitag, 1. November 2013

Die digitale (R)evolution? CHE Studie zu Digitalisierung der Hochschule



Lukas Bischof und Thimo von Stuckrad haben vor wenigen Tagen die lang erwartetete CHE-Studie zu den "Chancen und Risiken der Digitalisierung akademischer Lehre" vorgelegt. Sie lassen zwar offen, ob wir eher mit einer digitalen "Evolution oder Revolution" zu rechnen haben. Aber sie zweifeln nicht daran, dass eine weitgehende Digitalisierung und Vernetzung der akademischen Bildung unvermeidbar und notwendig ist, wenn man den aktuellen Herausforderungen des akademischen Bildungssystems gewachsen sein möchte. Darauf stellt auch Jörg Dräger in seinem Vorwort ab: "Vieles deutet aber darauf hin", so Dräger, "dass uns auch in der Bildung ein „digitaler Tsunami“ bevorsteht. Dafür sprechen nicht nur der bei Netzen und Geräten erreichte technologische Fortschritt sowie die entsprechenden Erwartungen der an die Schulen und Hochschulen strömenden „digital natives“. Es geht auch um die Qualität der Lehre: Denn in Zeiten, in denen in Deutschland die Hälfte eines Jahrgangs eine Hochschulzugangsberechtigung erwirbt, tritt auch verstärkt die Unterschiedlichkeit der Lernenden zu Tage. Die traditionelle Hochschullehre schafft es bisher jedoch nicht, mit diesen Differenzen adäquat umzugehen: Die nötige Individualisierung des Lernens mag dem Professor für sein kleines Oberseminar noch gelingen, ist aber für die Masse an Studierenden mit herkömmlichen Methoden nicht mehr zu leisten."

"Massifizierung" einerseits und "Individualisierung" andereseits: Diese Herausforderungen ließen sich nur mit intelligenten digitalen Lehr- und Lernformaten meistern. Beispiele dafür gibt es zuhauf in dieser interessanten und anregenenden Studie, die vor allem auch konkrete Impulse für Hochschulen hierzulande geben möchte. Das Thema MOOCs kommt dabei selbstvertändlich nicht zu kurz und wird vor allen Dingen als Marketing-Chance beschrieben. Aber auch im Blick auf die gesellschaftliche und kulturelle Dimension von Bildung werden hier spannende Potanziale gesehen: "Das Wissen, "so die Autoren, "kehrt mit offenen, digitalen Bildungsangeboten gleichsam in die Gesellschaft zurück, die ihre institutionalisierte Vermittlung zuallererst möglich macht. Im Hinblick auf das öffentliche Teilen von Wissen stellen insbesondere MOOCs eine Möglichkeit für Hochschulen dar, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen."

Die Studie steht hier zum Download.

Freitag, 11. Oktober 2013

Spocs statt Moocs...



Das edX Mitglied HarvardX hat jetzt angekündigt, neben den komplett offenen digitalen Massenkursen auch kleine, sozusagen "private" Kurse anzubieten: eben (S)mall (p)rivate (o)pen (c)ourses. Auch sie sollen kostenlos und frei verfügbar sein. Die beiden wesentlichen Unterschiede sind:

1. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf eher wenige hundert statt tausende Teilnehmer. 
2. Es wird einen Bewerbungs/Auswahlprozzess geben, um sicher zu stellen, dass das Leistungsniveau der Teilnehmer ungefähr vergleichbar ist.

Auserdem ermögliche die begrenzte Teilnehmerzahl, wie Prof. Lue von HarvardX anmerkte, auch "much more rigorous assessment and greater validation of identity". Sprich, es werden verbindlichere (Abschluß-)Tests und Zertifizierungen möglich - und damit auch eine Bepreisung der Kurse im Sinne regulärer und anerkannter Qualifizierungsangebote einer renommierten Universität.


Dies bedeute nicht das Ende der Moocs für Harvard, sondern nur die Etablierung eines neuen Formats digitaler Lehre, das - so kann man vermuten - am Ende des Tages auch die Möglichkeit bietet, Erträge zu erwirtschaften. 
Neben Harvard hat sich übrigens auch die University of California, Berkeley - ebenfalls Mitglied im edX Konsortium - dazu entschlossen, künftig Spocs anzubieten. 



Freitag, 13. September 2013

Google und edX machen Crowdsource Education


Das lag ja irgendwie in der Luft: Auf Coursera, iversity und Co dürften schwerere Zeiten zukommen. Laut "Inside Higher Ed" haben edX und Google beschlossen, künftig eine gemeinsame Open Source Lösung für die Entwicklung von Moocs anzubieten. edX, als "Not for Profit" Venture von der Harvard University und dem Massachusetts Institute for Technology gegründet, will gemeinsam mit Google Entwicklern eine "Open edX" Plattform aufbauen und diese bereits Anfang nächsten Jahres launchen. Damit sollen Hochschulen und Universitäten ebenso wie Unternehmen und Einzelpersonen die Möglichkeit erhalten, einfach und schnell offene Kurse zu realisieren und zu vermarkten. Mr Agarwal von eEdX spricht bereits von einer kommenden Plattform für "crowdsource education ... All of us are learners and all of us are teachers. I think this is a way to enable anybody to experiment with courses.”
Allerdings: Google scheint sich nicht ausschließlich mit edX zu verbünden. Auch Udacity listet Google (neben anderen wie z.B. AT&T und Intuit) als Technologie-Partner... 

Mittwoch, 28. August 2013

Fantastic Funding

aus: Economist Jul 20th 2013
EdX, Coursera und Udacity sind derzeit - global gesehen - die drei größten und prominentesten Mooc-Platzhirsche. Wenn es um das Einwerben schwindelerregend hoher Summen von öffentlichen und privaten Förderern geht, spielen sie nahezu in derselben Liga - wobei rein zahlenmäßig Coursera führt. Doch wodurch unterscheiden sie sich? Hier ein paar Facts & Figures:  

EDX:
Hintergrund: EdX ist der einzige Not-For-Profit Player in dem Triumvirat. Sitz des Unternehmens ist Cambridge, Mass. - gegründet wurde es als Joint Venture von MIT and Harvard im Mai 2012
Technologie: Open-Source 
Anzahl der beteiligten Institutionen: 28 (= xConsortium)
Anzahl der Kurse: ca. 60
Registrierte Kurs-Teilnehmer (Juli 2013): Ca 1 Mio
Prominenteste Partnerschaften: Neben MIT und Harvard, Berkeley und Cornell 
Funding: 60 Mio Dollar Startup Funding von Harvard und MIT plus 1 Mio Dollar von der Bill and Melinda Gates Foundation
Wichtigste Nachricht in 2013: EdX verdoppelte die Anzahl der Universitäts-Partner und expandiert international. 

COURSERA:
Hintergrund: Gegründet 2011 (öffentlich April 2012) von zwei Stanford Professoren - inspiriert von der Beobachtung des Mitgründers Andrew Ng, dass seine Kurs-Videos bei YouTube weit mehr Zugriffe hatten als er Studenten.  
Technologie: Proprietäre Plattform 
Anzahl der beteiligten Institutionen: Über 80  
Anzahl der Kurse: Ca. 400
Registrierte Kurs-Teilnehmer (Juli 2013): Über 4 Mio 
Prominenteste Partnerschaften: Yale, Northwestern und Stanford 
Funding: 65 Mio Dollar (im Juli 2013 konnten 43 Mio akquiriert werden (u.a. auch von Laureate, einem globalen Betreiber privater Hochschulen) 
Wichtigste Nachricht in 2013: Der rapide wachsende Kurskatalog und die stark ansteigenden Teilnehmerzahlen ebenso wie die letzte erfolgreiche Funding-Runde. 

UDACITY:
Hintergrund: Gegründet im Februar 2012 - hervorgegangen aus einem Projekt an der Stanford University, in dem die beiden Professoren Sebastian Thrun und Peter Norvig ihre Lehrveranstaltung zur künstlichen Intelligenz als Videoaufzeichnung online gestellt hatten. Die Ressonanz war überwältigend. (Thrun ist der Erfinder von Googles selbstfahrendem Auto und einer der treibenden Kräfte hinter Google Glass.) 
Technologie: Udacity produziert die Kurse in einem eigenen Studio und stellt die Einheiten über einen Contentserver bereit.
Anzahl der beteiligten Institutionen: Die Kurse werden von verschiedenen Professoren aus mindestens fünf beteiligten Universitäten entwickelt - beteiligt sind auch private Partner-Unternehmen wie Google, NVIDIA, Microsoft und Autodesk.
Anzahl der Kurse: Ca. 30
Anzahl der registrierten Teilnehmer: Über 750.000 im vergangenen Jahr, wobei sich die Anzahl der Kurse seitdem versdoppelt hat. 
Prominenteste Partnerschaften: Georgia Tech, San Jose State 
Funding: Stand Ende 2012 hat das Unternehmen 21.1 Mio Dollar akquriert.  
Wichtigste Nachricht in 2013: Die beiden Partnerschaften mit San Jose State, die einen For Credit Kurs anbieten wollte, und Georgia Tech, die sogar einen kompletten Online Master Degree anbieten wird. 

Man muss wohl anerkennen, dass derartige Investments von Stiftungen oder VCs im deutschen und europäischen Hochschulbereich auch in absehbarer Zukunft kaum vorstellbar sind - zumal wenn die Frage des „Economist“ weiterhin so offen ist: 
"Can they find viable businessmodels?"